
19. Oktober 2011
Ju-Jutsuka feiern Erfolge bei den German Open in Hanau
Am ersten Oktoberwochenende war es wieder soweit: Ju-Jutsuka aus aller Welt reisten nach Hanau, um sich am weltgrößten Ju-Jutsu Turnier (10 Mattenflächen und über 1.000 Kämpfer ) mit der Weltelite zu messen. Gerade die ausländischen Nationen nutzen die große Kulisse in Hanau, um ihre Athleten einem gewissen Leistungsdruck auszusetzen und um sie auf weitere internationale Veranstaltungen vorzubereiten. Auch für die Bundeskader Junioren des DJJV war es ein letzter Test vor der Junioren WM , die im November in Gent ausgetragen wird.
Theresa Attenberger erkämpfte am Profitag der German Open den zweiten Rang. In ihrem Pool setzte sie sich gegen die Niederländerin Naomi de Bruine (15:5), die Polin Agnieszka Jakubiec (17:13) und gegen die Schwedin Johanna Sand (14:0) durch. Nach nur kurzer Erholungszeit musste sie als Poolsiegerin im Finale gegen Anna Lena Bauer (TG Höchberg), ihre härteste Konkurrentin, antreten: Theresa musste sich der amtierenden Europameisterin dieses Mal geschlagen geben und erreichte den zweiten Platz. Jetzt geht es für die Schülerin ins Trainingslager, wo die DJJV-Athleten noch einen letzten Schliff vor der Junioren WM bekommen werden.
Patrick Lederer (U15 -60kg) sicherte sich Gold am Newcomertag. Der 14-jährige Wallersdorfer präsentierte sich in ausgezeichneter Form und gewann die beiden Vorrundenkämpfe gegen den Schweden Noah Danielsson und den Italiener Blenar Bytyqi jeweils vorzeitig mit 14:0.
Im Halbfinale traf er dann auf seinen härtesten Konkurrenten an diesem Tag, den Schweden Julius Sonerud: Während der Schwede als Bodenkampfspezialist immer wieder versuchte, Patrick in den Bodenkampf zu zwingen, konnte dieser doch vorher im Faust Fußkampf Treffer setzen und am Ende knapp aber verdient den Kampf mit 10:8 Punkten für sich entscheiden. Im Finale gegen den Schweden Rasmus Nolbratt stand der Kampf bis 30 Sekunden vor Schluss immer noch ausgeglichen. Patrick gelang durch eine Wurftechnik eine Ippon Wertung. Mit der anschließenden Kontrolltechnik am Boden konnte er das Finale dann sogar vorzeitig mit technischer Überlegenheit für sich entscheiden.


